Inventurverfahren
Ordne jeder Beschreibung das passende Inventurverfahren zu.
Die fünf Verfahren im Überblick
Stichtagsinventur
Klassischer Fall: Zählen exakt am Stichtag, keine Vor- oder Rückrechnung nötig.
Zeitnahe Stichtagsinventur
Liegt die Zählung nicht genau am Stichtag, aber nah dran, werden die Bestände wertmäßig auf den Stichtag fortgeschrieben bzw. zurückgerechnet.
Zeitlich verlegte Inventur
Größerer Zeitraum als bei der zeitnahen Variante: bis zu 3 Monate vor bzw. 2 Monate nach dem Stichtag.
Permanente Inventur
Durch laufende Mengenfortschreibung (Zu- und Abgänge werden dokumentiert) kann die körperliche Zählung jederzeit im Jahr stattfinden.
Mathematisch-statistische Stichprobeninventur
Statt alles einzeln zu zählen, wird aus einer repräsentativen Stichprobe auf den Gesamtbestand hochgerechnet (z. B. bei sehr großen, gleichartigen Lagerbeständen).
Aufgabe
- Die körperliche Bestandsaufnahme erfolgt genau am Bilanzstichtag (meist 31. Dezember).
- Die Inventur wird zwischen dem 21. Dezember und dem 10. Januar vorgenommen.
- Die körperliche Bestandsaufnahme erfolgt zu einem beliebigen Zeitpunkt im Geschäftsjahr, da die Bestände laufend in Lagerkarteien/EDV fortgeschrieben werden.
- Aufgrund von Stichproben werden die Bestände mit anerkannten mathematisch-statistischen Methoden errechnet.
- Die Inventur erfolgt zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar (vor- oder nachverlegte Stichtagsinventur).